Nur wo Du zu Fuß warst, warst Du wirklich,
aber hinterlasse nichts außer Deinem Fußabdruck.....

Reizvolle Landschaft im Herzen der Senne
Rundwanderweg I Länge ca. 20 km
Auszeichnung O
Vom Parkplatz am Dörenkrug (alternativ Parkplatz am Soldatenheim) geht es um das Soldatenheim mit Blick auf das Nordtor der Generalfeldmarschal-Rommel-Kaserne, die Pivitsheider Str. in Richtung Dorfmitte bis zur Einmündung Zuschlag, wo wir links einbiegen. Nach 200 m erreichen wir den Zaun des Kasernengeländes und folgen der Markierung bis zum Lopshorner Weg. Auf der freien Fläche bietet sich in nördliche Richtung ein herrlicher Blick auf das Dorf Augustdorf und auf den Teutoburger Wald (Hörster Berge genannt). Nach Überquerung des Lopshorner Weges geht es durch ein Waldgebiet und wir erreichen den Osteingang des Waldfriedhofes. Dieser Friedhof liegt in kommunaler Verwaltung und wurde 1975 angelegt. Am Eingang des Friedhofes folgen wir dem Rundweg Richtung Süden, vorbei an dem Gedenkstein für den Augustdorfer Heimatdichter Ludwig Altenbernd,
gehen durch das Wäldchen „ Eichenbruch“ und genießen den Blick über die weite Grünfläche. Weiter geht es bis zur Haustenbecker Straße. Von dort geht es rechtsabbiegend 150 m auf der Haustenbecker Straße in nördliche Richtung weiter.
Dann biegen wir nach links ab in das herrliche Furlbachtal. An der Ackerfläche haben wir einen schönen weiten Blick auf das Dorf und auf den Höhenzug des Teutoburger Waldes mit dem Sennerandweg. Der Weg führt bis zum Furlbachtal, an dem die ehemalige Wassermühle "Tütgemühle" oder auch "Alte Mühle" genannt, stand. Bis zur Jahrhundertwende war diese Mühle noch in Betrieb. Zuletzt wurde sie als Freizeitheim durch die Stadt Bielefeld genutzt. Der Abriss erfolgte im Jahre 1979. Dort angekommen geht es hinter der Brücke geradeaus weiter bis zum Mühlenweg.
Nachdem wir die Einmündung des Mühlenweges erreicht haben, liegen rechts die Bentteiche. Weiter gehen wir 300 m in westliche Richtung auf Stukenbrockergebiet und biegen rechts ab. Der Weg führt uns vorbei am Hochmoor und dem Golfplatz „Gut Welschof“ bis zur L 758. Auf dieser Landstraße gehen wir in östliche Richtung und überqueren die Landstraße in nördliche Richtung und treffen dort auf die Kreisgrenze des Kreises Lippe. Durch das Naturschutzgebiet geht es bis zu den Biotopen, die von der Naturschutzgesellschaft Senne angelegt wurden. Von dort wandern wir in östliche Richtung durch das Ölbachtal bis zum aufgeschobenen Wall, der den Truppenübungsplatz Stapel abgrenzt. Rechts vom Weg grenzen wir an die Jugendsiedlung Heidehaus und berühren wieder einen Teil des Truppenübungsplatzes Stapel. Der Wall ist die südwestliche Grenze zum Übungsplatz Stapel. Am Wall gehen wir in nordwestliche Richtung bis zum Stapelerweg. Diesem folgen wir dann bis zum Sennerandweg mit dem Wanderzeichen X 10.
In Waldflächen der Wistinghauser Senne werden seit Oktober 2011 Schottische Hochlandrinder eingesetzt, um dauerhaft mehr Licht und Wärme an den Waldboden zu bringen. Damit sollen vor allem Arten gefördert werden, die in der historischen Heidelandschaft häufig im Gebiet vorkamen, mit dem Rückgang dieser Lebensräume seit Mitte des 19. Jahrhunderts immer seltener wurden und heute stark gefährdet sind. Auf dem Sennerandweg wandern wir in östliche Richtung bis zur Einfahrt des Panzerübungsgeländes. Von dort haben wir wieder einen schönen Blick auf Augustdorf. Nunmehr gehen wir in Richtung Waldstraße bis zum Dörenkrug, wo wir zum Ausgangspunkt gelangen.
Schutzhütten stehen am Dreiländereck Oerlinghausen, Stuckenbrock am Schneidepunkt der Lippstädter Straße / Stapelerweg und am Sennerandweg die Schutzhütte des Heimatvereins Augustdorf.
Zur Rast bieten sich alle Gastronomie Betriebe in Augustdorf an.
Rundwanderweg II Länge ca. 6 km
Auszeichnung 11
Vom Parkplatz der GNS wandern wir Richtung Osten auf die Kiefern zu. Hier kann man sich entscheiden, wie man den Weg gehen möchte.Geradeaus führt uns der Weg zum Gedenkstein - Ludwig Altenbernd-, wählt man die linke Variante, führt uns der Weg über das ehemalige Römergelände bis zum Sportgelände " Schlingsbruch ". Der Wanderweg 11 führt uns über das gesamte Sportgelände, vorbei am Grillplatz, bis zum "Ludwig-Altenbernd-Weg".
Benannt nach dem Heimatdichter "Ludwig Altenbernd" der viele Gedichte über die Senne und den Teutoburger Wald geschaffen hat. Geboren 24.11.1818 in Augustdorf, verstorben 11.04.1890 in Detmold.
Wir folgen den Wegzeichen rechtsabbiegend bis zur "Alten Mühle".
Erbaut wurde die Mühle durch August Böddecker im Jahre 1849 als Getreidemühle. Sie war bis ca. 1925 in Betrieb und wurde 1979 abgerissen. Beim Blick von der Brücke, kann man rechts an der Wand noch den Wellenstumpf sehen. Hier an der Mühle treffen wir auf das natürliche Bachtal des Furlbaches. An der Mühle ist die erste Aufstauung des aus Sickerquellen entstehenden Furlbaches. Das Naturschutzgebiet "Schluchten und Moore am oberen Furlbach" ist 205 ha groß. Davon liegen 84 ha in der Gemeinde Augustdorf. Dieses Gebiet ist Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, die landesweit gefährdet sind. Unter anderem kann man den Eisvogel, die Gebirgsstelze und die Wasseramsel beobachten. Drei Fischarten des Furlbaches sind besonders hervorzuheben: die europaweit gefährdete Groppe, das Neunauge, und die Bachforelle. Der Furlbach mündet bei Kaunitz in die Ems.
An dieser Stelle treffen wir auf den Augustdorfer Rundweg O. Lingsabbiegend folgen wir diesem bis zur Haustenbecker Straße. Jetzt biegen wir links ab, bis zur Heidestraße und folgen dieser bis zum Ende. Linksabbiegend der Auszeichnung Nr. 11 nach rechts folgend, gelangen wir, vorbei an dem Gedenkstein für Ludwig Altenbernd, wieder zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz auf dem Gelände der GNS (Gemeinschaft für Naturschutz Senne und Ostwestfalen Lippe e.V.).

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